Dreikönigsfiguren aus der Hl.-Geist-Kirche Wismar

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Herbst des Lebens - Btrachtungen über das Alter

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Buchvorstellung
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Das Buch “Herbst des Lebens” ist im Wagner Verlag erschienen und kann im Buchhandel erworben werden.

Preis € 9.80

ISBN 978-3-86683-975-5

Über das Buch

 Carballo americano1. Geschenkte Jahre

Ein uralter Menschheitstraum hat sich verwirklicht: die menschliche Lebensgrenze ist hinausgeschoben, das Leben somit länger geworden. Mit sechsundsechzig Jahren, da fängt das Leben an... Da ist noch lang noch nicht Schluss... mehr...

 Herbstlaub2. Beim Wort genommen

Der Prozess des Älterwerdens hat zahlreiche Niederschläge auch in der Sprache gefunden, je nachdem, ob man die späteren Jahre als Geschenk oder als aufgezwungen empfindet. Eine genauere Betrachtung des Wortfeldes alt führt zu zahlreichen Überraschungen. Das Wort alt an sich erscheint relativ neutral, in manchen Wortverbindungen wie altehrwürdig, altbewährt positiv, in anderen wie altbacken, altfränkisch hingegen negativ. Das niederdeutsche oll ist weitgehend zu einer Negativbezeichnung geworden, das aus dem Englischen abgeleitete Oldie bezeichnet fast immer etwas Positives. mehr...

 Ahorn3. Befindlichkeiten

Wie stellt man sich das Alter vor? Man möchte frei, souverän, unabhängig sein, man möchte einer schönen Beschäftigung nachgehen, die man selber steuern kann, und genügend Zeit für Gespräche, Briefe, Hobby und Reisen haben. Nach menschlichem Ermessen müsste das doch zu erreichen sein. Auf welche Zeit steuert man zu? mehr...

 Brombeerlaub4. Phasen, Grenzen, Übergänge

Der Mensch hat für sich selbst Verantwortung, d.h., er muss auf die Herausforderungen, die an ihn gestellt werden, antworten. Eine solche Herausforderung ist auch das Älterwerden. Man muß es umkreisen und befragen, um eine Antwort zu formulieren und Verantwortung tragen zu können.  mehr...

 Amerikanische Sykomore 5. Jenseits der Täuschung

Das Alter ist eine Herausforderung von un- vorhergesehenen Dimensionen. Bewährte Lebens- systeme brechen zusammen. Das Vakuum vergrößert sich. Die Einsamkeit nimmt bedrohliche Züge an. Rücksicht oder Dankbarkeit der Umgebung scheinen zu Fremdworten geworden zu sein. Es fällt schwer, ständig umzulernen. Alles ist anders und ganz und gar nicht so, wie man erwartet hat.mehr.

 Eberesche .6. Die Generationen

Der Mensch hat Verantwortung, er muss auf die Herausforderungen, die an ihn gestellt werden, antworten. Eine solche Herausforderung ist auch das Älterwerden. Man muss es umkreisen und befragen, um eine Antwort zu formulieren und Verantwortung tragen zu können. mehr...

 Eichenlaub.7. Vergangenheitsaufarbeitung

Im fortgeschrittenen Lebensalter kann man es sich leisten, der eigenen Vergangenheit und Erfahrung wieder vorurteilslos und unbefangen, ja naiv gegenüberzutreten. Es kommt ja nicht mehr darauf an, ein Lebenswerk aufzubauen, etwas zu erreichen und den Ehrgeiz als schlagkräftiges Instrument einzusetzen sondern das Gesichtsfeld abzurunden und die Todesschwelle als Realität einzufügen.. mehr...

 Gingkoblatt8. Gespräch und Einfühlung

Kommunikation - das bedeutet Austausch in einer gedanklichen Einheit, ein hoher Anspruch, ein erstrebenswertes Ziel. Der Begriff bezieht sich auf den Dialog mit sich selber und den dialogischen Umgang mit anderen Menschen und mit geistigen Bereichen. mehr...

 Shandong-Blatt9.Freiheit und Freizeit. Der Computer

Zur Weichenstellung fürs Alter gehört das lange gewachsene Bedürfnis, sich Wünsche zu erfüllen, von denen man lange geträumt hat. Man möchte frei, souverän, unabhängig sein, man möchte einer schönen Beschäftigung nachgehen, die man selber steuern kann. Man wünscht sich Ruhe, Stille, Harmonie, Schönheit, Kontemplation. Die ständige Anspannung hat ihren Tribut gefordert, man ist unendlich müde und abgespannt. Ausgelaugt. Regenerationskräfte sind ein Geschenk des Himmels. mehr...

 Weinblatt10.Sinnfindung und Altersweisheit

Wenn der ältere Mensch sein Leben betrachtet, sieht er bei aller noch so positiven Bilanz immer auch etwas Unvollkommenes, Unvollendetes, nicht Abgerundetes. Und doch ist es eine erkennbare geschlossene Gestalt, die sich da zeigt und über diesen dahinschwindenden Leib hinausweist. Manchmal blitzt eine Ahnung davon auf, was man noch werden könnte, wenn die Mauern von Tod und Vergänglichkeit gefallen sind. In diesem Leben wird es freilich nichts mehr... Ein solches Bewusstsein könnte weiter führen, als zu Selbstmitleid und Trauer. Es könnte eine starke Kraft, ja, die Mitte des Lebens werden, wenn man gelernt hat, keinen Bogen mehr darum zu machen. mehr....

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