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Ein Internetportal von Renate Krüger zu historischen und literarischen Themen
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3. Befindlichkeiten
Wie stellt man sich das Alter vor? Man möchte frei, souverän, unabhängig sein, man möchte einer schönen Beschäftigung nachgehen, die man selber steuern kann, und genügend Zeit für Gespräche, Briefe, Hobby und Reisen haben. Nach menschlichem Ermessen müsste das doch zu erreichen sein. Auf welche Zeit steuert man zu? mehr...
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4. Phasen, Grenzen, Übergänge
Der Mensch hat für sich selbst Verantwortung, d.h., er muss auf die Herausforderungen, die an ihn gestellt werden, antworten. Eine solche Herausforderung ist auch das Älterwerden. Man muß es umkreisen und befragen, um eine Antwort zu formulieren und Verantwortung tragen zu können. mehr...
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5. Jenseits der Täuschung
Das Alter ist eine Herausforderung von un- vorhergesehenen Dimensionen. Bewährte Lebens- systeme brechen zusammen. Das Vakuum vergrößert sich. Die Einsamkeit nimmt bedrohliche Züge an. Rücksicht oder Dankbarkeit der Umgebung scheinen zu Fremdworten geworden zu sein. Es fällt schwer, ständig umzulernen. Alles ist anders und ganz und gar nicht so, wie man erwartet hat.mehr.
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6. Die Generationen
Der Mensch hat Verantwortung, er muss auf die Herausforderungen, die an ihn gestellt werden, antworten. Eine solche Herausforderung ist auch das Älterwerden. Man muss es umkreisen und befragen, um eine Antwort zu formulieren und Verantwortung tragen zu können. mehr...
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7. Vergangenheitsaufarbeitung
Im fortgeschrittenen Lebensalter kann man es sich leisten, der eigenen Vergangenheit und Erfahrung wieder vorurteilslos und unbefangen, ja naiv gegenüberzutreten. Es kommt ja nicht mehr darauf an, ein Lebenswerk aufzubauen, etwas zu erreichen und den Ehrgeiz als schlagkräftiges Instrument einzusetzen sondern das Gesichtsfeld abzurunden und die Todesschwelle als Realität einzufügen.. mehr...
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8. Gespräch und Einfühlung
Kommunikation - das bedeutet Austausch in einer gedanklichen Einheit, ein hoher Anspruch, ein erstrebenswertes Ziel. Der Begriff bezieht sich auf den Dialog mit sich selber und den dialogischen Umgang mit anderen Menschen und mit geistigen Bereichen. mehr...
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9.Freiheit und Freizeit. Der Computer
Zur Weichenstellung fürs Alter gehört das lange gewachsene Bedürfnis, sich Wünsche zu erfüllen, von denen man lange geträumt hat. Man möchte frei, souverän, unabhängig sein, man möchte einer schönen Beschäftigung nachgehen, die man selber steuern kann. Man wünscht sich Ruhe, Stille, Harmonie, Schönheit, Kontemplation. Die ständige Anspannung hat ihren Tribut gefordert, man ist unendlich müde und abgespannt. Ausgelaugt. Regenerationskräfte sind ein Geschenk des Himmels. mehr...
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10.Sinnfindung und Altersweisheit
Wenn der ältere Mensch sein Leben betrachtet, sieht er bei aller noch so positiven Bilanz immer auch etwas Unvollkommenes, Unvollendetes, nicht Abgerundetes. Und doch ist es eine erkennbare geschlossene Gestalt, die sich da zeigt und über diesen dahinschwindenden Leib hinausweist. Manchmal blitzt eine Ahnung davon auf, was man noch werden könnte, wenn die Mauern von Tod und Vergänglichkeit gefallen sind. In diesem Leben wird es freilich nichts mehr... Ein solches Bewusstsein könnte weiter führen, als zu Selbstmitleid und Trauer. Es könnte eine starke Kraft, ja, die Mitte des Lebens werden, wenn man gelernt hat, keinen Bogen mehr darum zu machen. mehr....
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