Ich freue mich des Lebens, suche keine Dornen, hasche die kleinen Freuden. Sind die Türen niedrig, so bücke ich mich. Kann ich den Stein aus dem Weg räumen, so tue ich es; ist er zu schwer, so gehe ich um ihn herum - und so finde ich alle Tage etwas, das mich freut. Und der Schlußstein, der Glaube an Gott, der macht mein Herz froh, mein Angesicht fröhlich.

Catharina Elisabeth Goethe (1731 - 1808), die Mutter von Johann Wolfgang v. Goethe

 

Anbetung der Könige klein

Kölner Dom, Dreikönigenschrein

 

Dreikonigsbrunnen

Neubrandenburg, Dreikönigsbrunnen

 

Dreikönigsaltar Meerfahrt

Rostock, Meerfahrt der Könige

 

Buxtehuder Marienaltar von Meister Bertram, 1340-1415)

Meister Bertram, Buxtehuder Altar

 

Ars vivendi

Auf dem Weg

Seien Sie herzlich wilkommen zu den Angeboten der Dreikönigswege! Mögen Sie finden, wonach Sie suchen: einen Gedanken zum Weiterdenken, Einsicht in neue Zusammenhänge, Anregungen für den Alltag und die Zeit danach.

Das Leben des Menschen wird in vielen Vergleichen betrachtet. Einer davon ist der Weg: Aufbrechen, Gehen und Ankommen. Noch wenig in den Blick gekommen ist das Unterwegssein der heiligen drei Könige als Modell für unseren Weg und für unser Leben. Jeder, der sich auf diese Sicht einlässt, wird vom biblischen und kulturgeschichtlichen Reichtum überrascht werden.

In unserem Zeitalter erleichterter Mobilität spielen Wege zwar eine große Rolle, aber sie werden immer kürzer, jedenfalls ist das ein erklärtes Ziel aller Wegeplaner. Man will möglichst schnell von A nach B kommen. Diese Geschwindigkeit führt ebenso zu Gewinn wie zu Verlust. Man gewinnt Zeit, aber man verliert die Erfahrung des Weges, den Segen des Unterwegsseins. Viele Menschen spüren diesen Mangel und lassen sich auf neues Unterwegssein ein. Auf den Jakobsweg. Auf die Wege zur Backsteingotik. Auf die Wege zum Buch. Alle diese Wege können zu Dreikönigswegen werden. 

 

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Unterwegs